Fußbodenheizung – neu verlegen oder wieder zum Laufen bringen
Große Fläche, niedrige Temperatur – genau das, was eine Wärmepumpe braucht. Im Neubau Standard, im Bestand oft möglich, wenn man die Aufbauhöhe im Blick hat.
Heizung
Was dazugehört
- Neuverlegung im Nass- oder Trockensystem
- Nachrüstung im Bestand, ab etwa 20 mm Aufbauhöhe
- Raumweise Auslegung und Rohrabstand
- Hydraulischer Abgleich am Verteiler
- Spülen und Entlüften bei nachlassender Leistung
- Leckortung mit Thermografie

Nachrüsten im Altbau
Die Frage ist nie, ob es technisch geht, sondern wie viel Höhe Sie haben. Dünnschichtsysteme kommen mit rund 20 bis 30 Millimetern über dem alten Estrich aus, bei Türen und Treppenantritten wird es dann trotzdem eng. Alternative im Bestand: Fräsen in den vorhandenen Estrich – das erhält die Höhe, setzt aber einen tragfähigen, ausreichend dicken Estrich voraus. Beides schauen wir uns vor Ort an.
Wenn einzelne Räume kalt bleiben
Meistens ist der Kreis nicht defekt, sondern nur schlecht eingestellt. Ohne hydraulischen Abgleich bekommen die kurzen Kreise nahe am Verteiler zu viel und die langen zu wenig Wasser. Zweithäufigste Ursache ist Luft im System, dritte Verschlammung nach Jahren ohne Wartung – dann hilft Spülen.
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Fragen
Fragen zu Fußbodenheizung
Fußbodenheizung und Parkett – geht das?
Ja, mit geeignetem Holz und geringem Wärmedurchlasswiderstand. Wichtig ist das Aufheizprotokoll vor dem Verlegen, sonst arbeitet das Holz später.
Kann man eine defekte Stelle punktuell reparieren?
In den meisten Fällen ja. Mit Thermografie und Feuchtemessung grenzen wir die Stelle ein und öffnen nur dort – ein kompletter Neuaufbau ist selten nötig.
Soll ich mir das ansehen?
Ein Ortstermin kostet Sie nichts und dauert selten länger als eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, was ansteht und was es kostet.