Trinkwasserinstallation und Trinkwasserhygiene
Trinkwasser ist das am strengsten regulierte Lebensmittel in Deutschland. Was hinter Ihrer Wand passiert, entscheidet, ob es das bleibt.
Sanitär
Was dazugehört
- Installation nach DIN 1988 und DIN EN 806
- Stagnation vermeiden: Leitungen richtig dimensionieren
- Ringinstallation statt toter Stichleitungen
- Probenahmestellen und Spülpläne
- Filter, Enthärtung, Druckminderer
- Rückflussverhinderer und Systemtrennung

Warum zu dicke Leitungen ein Problem sind
Früher wurde großzügig dimensioniert – mehr Querschnitt, mehr Sicherheit. Heute wissen wir, dass genau das schadet: In zu weiten Leitungen steht das Wasser zu lange, erwärmt sich und bietet Keimen Zeit. Moderne Installationen sind knapper berechnet und als Ring geführt, damit an jeder Entnahme regelmäßig Wasser bewegt wird.
Legionellen im Ein- und Zweifamilienhaus
Die Prüfpflicht nach Trinkwasserverordnung trifft Vermietende mit Großanlagen, nicht das eigengenutzte Einfamilienhaus. Sinnvoll ist die Vorsorge trotzdem: Speicher auf mindestens 60 Grad, Zirkulation nicht unter 55 Grad, und nach längerer Abwesenheit alle Entnahmestellen kräftig durchspülen. Bei Ferienwohnungen und selten genutzten Gästebädern lohnt ein schriftlicher Spülplan.
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Fragen
Fragen zu Trinkwasserinstallation
Brauche ich eine Wasserenthärtung?
Im Raum Hannover liegt die Härte meist im mittleren Bereich. Eine Enthärtung schützt dann vor allem Armaturen und Geräte, ist aber kein Muss. Wir messen vor Ort und sagen Ihnen ehrlich, ob sich die Anlage für Sie rechnet.
Wer haftet, wenn nach Umbauten Keime auftreten?
Wer zuletzt an der Installation gearbeitet hat, muss den fachgerechten Zustand nachweisen. Deshalb dokumentieren wir Druckprüfung und Spülung schriftlich – das schützt beide Seiten.
Soll ich mir das ansehen?
Ein Ortstermin kostet Sie nichts und dauert selten länger als eine halbe Stunde. Danach wissen Sie, was ansteht und was es kostet.